a4 · Woche 44 Repetition

Prüfungsfragen mit Copilot-Feedback

Alle Aufgaben beziehen sich auf dieselbe Praxissituation. Ankreuzfragen prüfen sich selbst, offene Fragen gehen an Copilot.

Im Hort Sonnenweg betreut die lernende FaBe Malin Vogt (1. Lehrjahr) eine Gruppe von zwölf Kindern zwischen 6 und 12 Jahren, darunter der elfjährige Dario, der in der Sekundarstufe zunehmend eigenständig sein möchte. Im Werkraum kommt es zu einem Streit zwischen Dario und der elfjährigen Selin um das letzte Bastelset, worauf Dario laut wird. Malins Kollegin Fabienne war mit der Znünivorbereitung beschäftigt, hat das Bastelset nicht rechtzeitig aufgeteilt und den Tisch danach auch nicht aufgeräumt, sodass Malin dies nun zum wiederholten Mal selbst erledigen muss. Am Abend holt Darios Grossvater ihn ab und äussert sich kritisch über die Handynutzung seines Enkels. Kurz darauf erkundigt sich auch Darios Mutter besorgt nach dem Vorfall im Werkraum. Malin muss das Geschehene ihr gegenüber verständlich schildern und später im Teamrapport fachlich korrekt zusammenfassen.
Wählen Sie oben eine Aufgabe aus.
Leistungsziel a4.1.2, wendet grundlegende Kommunikationsregeln anhand von Beispielen an (K2)
Darios Grossvater äussert sich kritisch über die Handynutzung seines Enkels, während Dario selbst in der Sekundarstufe zunehmend eigenständig sein möchte.
a) Erklären Sie, was mit adressatengerechter Kommunikation gemeint ist. 1 P.
b) Beschreiben Sie, wie sich Malins Sprache unterscheiden sollte, wenn sie einerseits mit dem Grossvater und andererseits mit Dario über den Vorfall spricht. 2 P.
Gespräch mit dem Grossvater Gespräch mit Dario
c) Formulieren Sie eine kurze, adressatengerechte Aussage, mit der Malin dem Grossvater den Vorfall schildert, ohne Dario blosszustellen. 2 P.
d) Kreuzen Sie an, ob die folgenden Aussagen richtig oder falsch sind. 2 P.
(prüft sich selbst, kein Copilot nötig)
1. Adressatengerechte Kommunikation bedeutet, gegenüber allen Personen immer dieselbe Sprache zu verwenden.
Richtig wäre: Falsch, die Sprache wird gerade auf das jeweilige Gegenüber abgestimmt.
Richtig!
2. Bei einem Jugendlichen wie Dario ist es sinnvoll, ihm Mitsprache und Eigenständigkeit zuzugestehen.
Richtig wäre: Richtig, das entspricht seinem Entwicklungsstand.
Richtig!
3. Gegenüber der älteren Generation kann es hilfreich sein, Begriffe rund um digitale Medien zu erklären.
Richtig wäre: Richtig, das schafft ein gemeinsames Verständnis.
Richtig!
4. Adressatengerechte Kommunikation betrifft nur die Wortwahl, nicht den Tonfall oder das Tempo.
Richtig wäre: Falsch, auch Tonfall und Tempo gehören dazu.
Richtig!
Leistungsziel a4.1.2, wendet grundlegende Kommunikationsregeln anhand von Beispielen an (K2)
Malins Kollegin Fabienne hat das Bastelset nicht rechtzeitig aufgeteilt und den Werkraum danach nicht aufgeräumt, sodass Malin dies erneut selbst erledigen muss.
a) Nennen Sie die drei Bestandteile einer Ich-Botschaft. 1.5 P.
(prüft sich selbst, kein Copilot nötig)
Bestandteil 1 Bestandteil 2 Bestandteil 3
Beobachtung, Gefühl, Bitte.
b) Kreuzen Sie an, ob die folgenden Aussagen richtig oder falsch sind. 2 P.
(prüft sich selbst, kein Copilot nötig)
1. Eine Ich-Botschaft beschreibt die eigene Wahrnehmung und das eigene Gefühl, statt der anderen Person einen Vorwurf zu machen.
Richtig wäre: Richtig, genau das macht die Ich-Botschaft aus.
Richtig!
2. Eine Du-Botschaft wie «Du räumst nie auf» enthält meist eine Verallgemeinerung und wirkt oft wie ein Vorwurf.
Richtig wäre: Richtig, Wörter wie «nie» oder «immer» verstärken diesen Effekt.
Richtig!
3. Zu den allgemeinen Kommunikationsregeln gehört, die andere Person möglichst oft zu unterbrechen, um Missverständnisse sofort zu klären.
Richtig wäre: Falsch, ausreden lassen und zuhören gehören zu den Regeln.
Richtig!
4. Eine Ich-Botschaft besteht aus Beobachtung, Gefühl und Bitte.
Richtig wäre: Richtig, das ist der Aufbau einer Ich-Botschaft.
Richtig!
c) Formulieren Sie zu den folgenden vier Situationen je eine Ich-Botschaft, die Malin einsetzen könnte. 8 P.
Gegenüber Fabienne, weil diese das Bastelset nicht rechtzeitig aufgeteilt und den Werkraum danach nicht aufgeräumt hat Gegenüber Dario, weil er im Streit ums Bastelset laut geworden ist Gegenüber Selin, weil sie sich das Bastelset genommen hat, ohne mit Dario abzusprechen Gegenüber Darios Grossvater, weil er sich in scharfem Ton über die Handynutzung seines Enkels äussert
d) Erklären Sie, weshalb eine Du-Botschaft wie «Du räumst schon wieder nichts auf» die Zusammenarbeit eher belasten würde. 1 P.
Leistungsziel a4.1.1, setzt die Fachsprache angemessen ein (K3)
Malin muss den Vorfall im Werkraum sowohl Darios Mutter als auch dem Team schildern.
a) Erklären Sie den Unterschied zwischen Fachsprache und Alltagssprache. 1 P.
b) Formulieren Sie eine kurze Schilderung des Vorfalls einmal in Fachsprache für den Teamrapport und einmal in Alltagssprache für das Gespräch mit der Mutter. 4 P.
Teamrapport, Fachsprache Gespräch mit der Mutter, Alltagssprache
c) Begründen Sie, weshalb Malin gegenüber der Mutter auf unerklärte Fachbegriffe verzichten sollte. 2 P.
d) Kreuzen Sie an, ob die folgenden Aussagen richtig oder falsch sind. 2 P.
(prüft sich selbst, kein Copilot nötig)
1. Fachsprache ist gegenüber Eltern grundsätzlich zu bevorzugen, da sie präziser ist.
Richtig wäre: Falsch, gegenüber Eltern eignet sich meist Alltagssprache besser.
Richtig!
2. Im Teamrapport ist die Verwendung von Fachbegriffen sinnvoll, weil sie ein gemeinsames Verständnis unter Fachpersonen ermöglicht.
Richtig wäre: Richtig, im Team wird ein gemeinsames Fachverständnis vorausgesetzt.
Richtig!
3. Fachbegriffe sollten gegenüber Eltern in einfache, verständliche Sprache übersetzt werden.
Richtig wäre: Richtig, so verstehen Eltern die Situation richtig.
Richtig!
4. Die Wahl zwischen Fachsprache und Alltagssprache hängt allein vom Thema ab, nicht von der Zuhörerin oder dem Zuhörer.
Richtig wäre: Falsch, entscheidend ist auch, wer zuhört.
Richtig!